Privatabrechnung und Recht
HKP korrekt: Was eine PKV-Kürzung wirklich bedeutet
Ein GOZ-konformer Heil- und Kostenplan garantiert keine vollständige PKV-Erstattung. Entscheidend ist, auf welcher rechtlichen Ebene die Kürzung begründet wird.
Privatabrechnung und Recht
Ein GOZ-konformer Heil- und Kostenplan garantiert keine vollständige PKV-Erstattung. Entscheidend ist, auf welcher rechtlichen Ebene die Kürzung begründet wird.
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Gebührenrecht, Positionen und Erstattung.
GOZ & Abrechnung
Gerichte verwerfen Begründungen fast immer aus demselben Grund: Sie beschreiben die Methode statt den Patienten. Drei Entscheidungen zeigen, wo die Grenze verläuft.

GOZ & Abrechnung
Nicht jede privat berechnete Leistung ist eine Verlangensleistung nach GOZ. Entscheidend sind die zahnmedizinische Notwendigkeit und eine formwirksame Vereinbarung nach § 2 Abs. 3 GOZ.

GOZ & Abrechnung
Eine Analogposition setzt eine selbstständige, in der GOZ nicht beschriebene Leistung voraus. Die Vergleichsleistung wird nach Art, Kosten und Zeit bestimmt.
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Aufklärung, Formulare und Streitfälle.

Kostenvoranschläge
Beim Implantat-Kostenvoranschlag sind Heil- und Kostenplan, Labor-Kostenvoranschlag und spätere Rechnung zu trennen. Bereits absehbare berechnungsfähige Kosten gehören in die Planung.

Kostenvoranschläge
Mehrkosten dürfen erst vereinbart werden, wenn die konkrete GKV-Sachleistung feststeht. Eine abweichende Gebührenhöhe erfordert gegebenenfalls zusätzlich eine Vereinbarung nach § 2 GOZ.

Kostenvoranschläge
Die Krankenkasse prüft Befund, Versorgungsnotwendigkeit und geplante Versorgung, nicht aber frei die Wirtschaftlichkeit der gewählten Versorgung. Genehmigung, Planänderung und Sechsmonatsfrist setzen klare Grenzen.
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Team, Abläufe und Wirtschaftlichkeit.

Praxisführung
Validiert werden muss der Aufbereitungsprozess, nicht lediglich ein einzelnes Gerät. Entscheidend sind nachvollziehbare Prozessnachweise bis zur dokumentierten Freigabe.

Praxisführung
Delegierbar ist nicht automatisch alles, was ZFA oder ZMP fachlich beherrschen. Entscheidend sind Tätigkeit, Qualifikation, zahnärztliche Anordnung, Aufsicht und Kontrolle.

Praxisführung
Die Zehnjahresfrist ist kein automatischer Vernichtungsstichtag. Sonderfristen und konkret fortbestehende Speicherzwecke können eine längere Aufbewahrung rechtfertigen.
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Software, Schnittstellen und Datenschutz.

Digitalisierung
Einbox-Konnektoren können maximal bis Ende 2030 genutzt werden. Für Zahnarztpraxen hängt der sinnvolle Wechselzeitpunkt vor allem von Laufzeiten, Verträgen und der technischen Migration ab.

Digitalisierung
Externe Terminverwaltung kann als Auftragsverarbeitung zulässig sein. Entscheidend sind Datenumfang, konkrete Funktion des Dienstleisters und zusätzliche Zwecke wie Nutzerkonto oder Terminerinnerung.
Digitalisierung
Seit dem 2. Januar 2026 gilt für Zahnarztpraxen eine überarbeitete IT-Sicherheitsrichtlinie: 29 neue und fünf geänderte Anforderungen — und eine Schwelle, die nicht Beschäftigte zählt.
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Entscheidungen mit Folgen für die Praxis.

Recht & Urteile
Bei offenen Privatrechnungen zählt nicht die Zahl der Mahnungen. Entscheidend sind GOZ-konforme Rechnung, Fälligkeit, Verzug und die Voraussetzungen für einen gerichtlichen Mahnbescheid.

Recht & Urteile
Bei Zahnersatzmängeln gelten je nach Versorgungsart unterschiedliche Fristen. Für Praxen entscheidend ist zudem, wann Nacherfüllung noch möglich ist und wann ein Regress droht.

Recht & Urteile
Bei Implantaten entscheidet nicht eine feste Bedenkfrist, sondern ob wesentliche Risiken und echte Behandlungsalternativen verständlich vermittelt wurden. Gerichte ziehen die Grenze bei Entscheidungsrelevanz und tatsächlicher Wahlfreiheit.

Recht & Urteile
Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht schon mit der Behandlung. Entscheidend sind Rechnungsstellung, Jahresende sowie mögliche Hemmung, Verwirkung oder Neubeginn.
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Was sich gerade ändert.

Aktuelles
Ein hoher Abrechnungswert allein beweist noch keine Unwirtschaftlichkeit. Entscheidend sind Prüfmethode, Vergleichsgruppe, Praxisbesonderheiten und die Tragfähigkeit einer Hochrechnung.

Aktuelles
Die TI-Pauschale steigt 2026 um 2,8 Prozent. Maßgeblich sind Praxisgröße, vorhandene TI-Anwendungen, technische Anbindung und der Zeitpunkt des Nachweises.

Aktuelles
Seit 1. Januar 2026 gelten neue Festzuschussbeträge für Zahnersatz. Der ZE-Punktwert steigt auf 1,1844 Euro, die einzelnen Befundbeträge jedoch nicht einheitlich um 4,78 Prozent.